Ein Wochenende in Riga - Alte Gebäude mit viel WLAN

Erkenntnis des Wochenendes: Riga ist eine wunderbare Stadt für einen Kurztripp mit Freunden! Dort angekommen merkt man schnell, dass die Altstadt wirklich einer der kleinsten europäischer Großstädte ist: Ohne Probleme konnten wir die gleich am ersten Tag ablaufen und das erstaunlich gut restaurierte Mauer- und Gebäudewerk anschauen. Ein grandioser Mix aus alten Backsteinbauten, wilhelminischem und Jugendstil. Wenn man sich von nun also von einer Futterstelle zur nächsten bewegt, kommt man in unserem Fall sogar in den Genuss, am Stadtfest Rigas teilzunehmen, das ganz zufälligerweise genau an diesem Wochenende stattfand. Sachen gibts, die gibts gar nicht! Besonders stark merkt man das Wechselspiel der langen Ära deutscher wie russischer Vergangenheit - nicht nur in der Sprache, die einem merkwürdig verständlich im Geschriebenen vorkommt, sondern auch vom Kleidungsstil und der manchmal durchblitzenden sowjetischen baulichen Vergangenheit. In jedem Fall ein sehr gemischtes Land.

Was man dann wieder städtebaulich mitnehmen kann, ist der hohe Grad an Wille zum Fortschritt: Man findet überall E-Bikes, E-Scooter und Fahrradleihstationen, die allesamt einfach per App nutzbar sind. Einmal angemeldet und Kreditkarte hinterlegt und los geht der Spaß! In der Innenstadt gibt es kaum Verkehr, der entweder durch Sperren konsequent herausgehalten wird oder durch fehlende Parkmöglichkeiten und einem guten alternativen Angebot einfach nicht reizvoll ist. Die Busse sind flächendeckend mit WLAN ausgestattet, ebenso alle öffentlichen Gebäude und fast jedes Restaurant oder Bar hatte offene WLAN-Spots. Ja selbst die Zapfhähne bei "Easy Beer" können einfach per Chip-Karte bedient werden, so sehr öffnet man sich hier modernen Techniken! Ich finde das grandios, weil es den Wert von Mut und dem Fokus auf die Möglichkeiten zeigt!

Riga ist wirklich jedem zu empfehlen - bringt ein paar Tage Zeit mit und ein offenes Herz in Sachen Eindrücke und Moderne ;)

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