Bayreuth kann mehr!

Nachdem mein Hormonhaushalt nun langsam wieder auf Normallevel ist, sage ich nun endlich ordentlich DANKE! Danke zunächst an all die vielen Bayreutherinnen und Bayreuther, die mich in der OB-Wahl immerhin auf 1,2% an die amtierende Oberbürgermeisterin und mit über 22.000 Stimmen zum Stimmkönig für den Stadtrat gewählt haben - es erfreut sich so sehr, dass viele die klaren Visionen, die gute inhaltliche Vorbereitung sowie meine offene und neugierige Art honorieren; ich verspreche, es beizubehalten und mich mit voller Wucht in die Stadtratsarbeit einzubringen!
Der amtierenden Oberbürgermeisterin und ihrem Stichwahl-Herausforderer Thomas Ebersberger sende ich meine herzlichen Glückwünsche und meine Hochachtung, ebenso wie an meine OB-Mitbewerber Klaus Wührl-Struller, Stefan Schuh, Thomas Hacker und Gerd-Dieter Meier für den fairen Wahlkampf verbunden mit der Freude auf die gemeinsame Arbeit im Stadtrat
Danke sage ich aber auch meiner Partei, die SPD Bayreuth, die den Mut hatte, einen jungen und modernen Kandidaten aufzustellen und in die Zukunft zu blicken!  Danke an all unsere Kandidatinnen und Kandidaten, an die Parteimitglieder und an die vielen helfenden Hände und Hirne aus den Vereinen und Institutionen der Stadt! Und auch Danke auch an die vielen nicht politischen Freundinnen und Freude, die mir immer wieder eine Auszeit von der Öffentlichkeit gegönnt haben
An ein paar Personen ergeht ein besonderer Dank, wobei ich klar sage, dass dutzende helfende Hände diesen Erfolg möglich gemacht haben! Danke an Halil Tasdelen und Anette Kramme, ohne deren Weitblick und andauernden Zuspruch ich mir diese Kandidatur niemals zugetraut hätte. Danke an Thomas Bauske, Sebastian Norck, Beate Kuhn und Christoph Rabenstein für die unermüdliche inhaltliche Einarbeitung und Unterstützung. Danke an den Meister der Öffentlichkeitsarbeit, Alex Bauer, den weltbesten Grafiker Christian Ba und die allerbeste Fotografin Claudia Meier. Und von Herzen Danke an Michaela Schmidt-Franke und Eva Pfeifer, die im letzten Jahr mein Seelenheil aufrecht erhalten haben
Ich bleibe dabei: Bayreuth ist meine Heimat geworden und wir alle werden nun dafür streiten, dass unser schönes Bayreuth fit für die Zukunft wird. Denn Bayreuth kann immer noch mehr!



Zum Thema Stichwahl: Die SPD-Bayreuth und auch die SPD-Fraktion haben sich richtigerweise dafür entschieden, KEINE Wahlempfehlung in der Stichwahl auszusprechen. Gleichzeitig haben Sie uns ausdrücklich erlaubt, in Zeiten, in denen Transparenz ein so hohes Gut ist, unsere eigene Wahlentscheidung darzustellen. Ich will hiervon Gebrauch machen.

Beide, Frau Merk-Erbe und Herr Ebersberger, haben Ihre individuellen Vor- und Nachteile. Beide sind honorige Persönlichkeiten. Daher habe ich meine Entscheidung in dieser Situation davon abhängig gemacht, wie ich beide im letzten Dreiviertel Jahr kennengelernt habe und welchen inhaltlichen wie persönlich Umgang sie beide gepflegt haben. Für mich überwiegen in der anstehenden Wahl die Vorteile von Herrn Ebersberger.

Zunächst ist er Rechtsanwalt und Wirtschaftsjurist, was fachlich ein großer Vorteil ist. Die meisten Abläufe im Rathaus sind schlicht juristischer oder ökonomischer Natur, hier nicht nur ein angelerntes Grundverständnis, sondern ein vertieftes Wissen zu haben, ist von großem Wert.

Des Weiteren habe ich ihn als umgänglichen Menschen kennengelernt, der auf andere zu geht. Bereits kurz nachdem bekannt wurde, dass wir Gegenkandidaten sind, hat er proaktiv in gutem Willen den Kontakt gesucht. Herr Ebersberger hat von Anfang an klar gemacht, dass wir zwar Gegner sind und uns inhaltlich streiten werden, jedoch immer fair, in der Sache und auf Augenhöhe. Es zeigt die notwendige Größe, einen Gegner nicht als unwissenden und naiven Jüngling abzustempeln, sondern ihn ernst zu nehmen. Dieses zwischenmenschliche Verhalten erwarte ich von einem Oberbürgermeister, der auch in der Verwaltung Ruhe reinbringen und ihr eine Linie vorgeben muss.

Darauf aufbauend sein für mich wichtigster Vorteil: Herrn Ebersberger liegt wirklich etwas daran, die Kluft zwischen Rathausoberhaupt und Stadtrat zu schließen, sodass beide Gremien wieder für Bayreuth arbeiten können. Ich bin mir sicher, dass wir keineswegs immer einer Meinung sein werden, aber ich fühle, dass Herr Ebersberger immer ein offenes Ohr für die Fraktionen haben wird und selbstbewusst genug ist, sich sachliche Kritik anzuhören und diese auch anzunehmen. Kurzum: Dafür zu sorgen, dass Verwaltung und Stadtrat ihren Job tun können.

Aufgrund dieser Vorteile werde ich ganz persönlich Herrn Ebersberger wählen.

Ganz gleich wie diese Wahl ausgeht, ich wünsche beiden ein gutes Händchen und sprechen beiden meine Hochachtung aus! Bleibt alle gesund und achtet aufeinander!